Registrierkassenpflicht: Verpflichtende Sicherheitseinrichtung ab 1. April 2017

Die ab 1. April 2017 verpflichtende Sicherheitseinrichtung in Form einer Signatur- bzw. Siegelerstellungseinheit dient dem Schutz des elektronischen Aufzeichnungssystems gegen Manipulation. Dabei werden bestimmte Beleginformationen unveränderbar miteinander verknüpft und verschlüsselt.

Ab 1. April 2017 haben alle Registrierkassenbelege folgende Informationen auszuweisen:
  • Bezeichnung des liefernden oder leistenden Unternehmers
  • Fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung des Geschäftsvorfalles einmalig vergeben wird
  • Datum und Uhrzeit der Belegausstellung
  • Mengenangabe sowie die handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistungen
  • Barzahlungsbetrag getrennt nach Steuersätzen
  • Kassenidentifikationsnummer
  • Inhalt des maschinenlesbaren Codes (QR-Code)
Belege für Trainings- und Stornobuchungen sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen.

Sollten Sie Fragen zur Registrierkassenpflicht oder zu den erforderlichen Belegangaben haben, kontaktieren Sie uns gerne.


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Verfasst am 27.1.2017
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